Kundgebung Oldenburg

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Oldenburg – 04.07.2020

Der Parkplatz, an der Weser-Ems Halle in Oldenburg gelegen, füllt sich. Beginn der Demo war eigentlich erst um 15 Uhr. Bei der Anmeldung der Demo waren wir vorsichtig, was die Teilnehmerzahl anging. Mit 600-800 Bikern hatten wir, bei gutem Wetter, gerechnet. Ca. 1500 Teilnehmer waren es dann geworden und das bei unserm Norddeutschen Schietwetter. Dauer Nieselregen!!! Einerseits Überwältigt von der großen Anteilnahme, wurde uns dadurch aber auch bewusst, wie groß die Sorge bei den Motorradfahrern und Bikern war, das sich die Drucksache 125/20 in der Politik durchsetzen würde. Nein, das wollen wir uns auf keinen Fall gefallen lassen!!! Wir sehen uns hier ganz klar diskriminiert, gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern. Ein Fahrverbote für Motorräder an Sonn- und Feiertagen ist unverhältnismäßig und ein Eingriff in die Persönlichkeitsrechte. Ist es vielen Motorradfahrern und Bikern doch nur möglich, an den Wochenenden Touren zu unternehmen. Und mit einem Fahrverbot für Motorräder an Sonn- und Feiertagen würde man letztlich nicht nur die Motorradfahrer treffen. Viele der Bikertreffs wären davon betroffen, inkl. des Personals!!! Hier geht es also auch um Arbeitsplätze!!

Lösungen müssen her!!!

Man zeigt jedoch Verständnis für die Lärmgeplagten Anwohner, an den viel befahrenen Strecken. Die meisten Motorradfahrer sind sich durchaus im Klaren darüber… das Problem sitzt oft selbst auf dem Motorrad und dreht am Gas! Somit gilt es ALLE Motorradfahrer und Biker zu sensibilisieren. Aber auch die Industrie ist hier gefordert. Technische Einrichtungen, die den Lärmpegel der Maschinen auf legale Art & Weise erhöhen, nicht mehr anzubieten und Motorräder zu bauen, die im realen Fahrbetrieb sozialverträglich leise sind.

Als Gastredner waren zur Demo in Oldenburg eingeladen: Nihat Kurt als Inhaber von Stevens Bistro, ein bekannter Bikertreff in Martfeld. Michael Wilczynski, 2. Vorsitzender des BVDM und von der CDU Fraktion der Kreisvorsitzende der Stadt Oldenburg und stellv. Vorsitzender Christoph Baak. Marc Carstens, vom Verein Lebenswunsch e.V., wurde von den Veranstaltern der Demo ebenso eingeladen, um dort den Verein vorzustellen. Der Verein bietet schwärst erkrankten die Möglichkeit, einen letzten Lebenswunsch erfüllt zu bekommen. Wie wir finden, eine sehr wertvolle Arbeit, die auf jeden Fall unterstützt werden sollte!

Begleitet wurde der im Anschluss stattfindende Korso unter anderem von der Motorrad Touren Blocker Staffel Berlin-Brandenburg, kurz MTBS. Allen einen herzlichen Dank!

Weiterhin gilt einen großen Dank auch der Polizei Oldenburg auszusprechen, die bei dem etwa 16 km langen Korso vollen Einsatz gezeigt hat, und auch bei allen, die uns während der Durchführung der Demo als Ordner und Blocker unterstützt haben. Und nicht zu vergessen, allen Motorradfahrern und Bikern, die trotz des Norddeutschen Schietwetters gekommen waren und tapfer durchgehalten hatten. Auch euch ein Dankeschön!!! Wir wünschen euch Allzeit gute Fahrt!

DlzG

Alexander & Antje

Dankeschön!Auch auf diesem Wege möchten wir uns mit diesem Filmbeitrag bei Frau Antje Buchweitz, Herrn Alexander Kück und den Teilnehmenden Biker*Innen bedanken, die am 4. Juli in Oldenburg gegen das geplante Fahrverbot von Motorrädern an Sonn- und Feiertagen demonstrierten und eine Spende in Höhe von 1700€ für den Lebenswunsch e.V. sammelten.

Gepostet von Lebenswunsch am Sonntag, 19. Juli 2020